Forumtheater und Improvisationstheater für Oberstufen-, Berufs- und Mittelschulen 

Das Theater act-back entwickelt und realisiert interaktive Theaterprojekte für SchülerInnen der Oberstufe und führt diese in Schulhäusern in der ganzen Deutschschweiz auf. Dank finanzieller Unterstützung können viele Schulvorstellungen zu einem reduzierten Preis oder sogar gratis angeboten werden. Das interaktive Stück zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust “Was bedeutet uns der Holocaust heute?” wurde 2016 mit dem Dr. Kurt Bigler-Preis, verliehen durch die Pädagogische Hochschule Zürich, ausgezeichnet.

Migration / Integration

Menschen mit Migrationshintergrund leben zwischen zwei Welten. Sollen sie ihrer angestammten Kultur und Sprache bedingungslos die Treue halten? Oder drängen sie sich dadurch an den Rand der Gesellschaft, in die sie migrierten? Sollen sie sich stattdessen so weit wie möglich öffnen und mit den hiesigen Verhältnissen identifizieren? Käme dies nicht einem Verrat an der eigenen Herkunft und Identität gleich? 


Unsere beiden interaktiven Angebote ermöglichen einen vielschichtigen, emotionalen Zugang zum hochaktuellen Thema.

Unter Fremden Die Italiener kommen

Rassismus, Diskriminierung, Mobbing

Die Phänomene von Abwertung, Ausschluss und Ausgrenzung sind allgegenwärtig. Und es genügt nicht, Rassismus und Gewalt einfach zu verurteilen und davon auszugehen, wir seien aufgrund dieser Haltung über deren Mechanismen erhaben. Wir alle sind nicht davor gefeit, als Opfer, Täter oder Mitläufer in sie verwickelt zu werden. 


Der Zugang unseres Spiels zu diesen Themen ist direkt, schnörkellos und erlaubt eine differenzierte und dennoch lustvolle Auseinandersetzung.

Suchtprävention

In unseren Stücken zum Thema Sucht steht die Lebensrealität von Jugendlichen im Zentrum. Die Spielszenen haben weder Abschreckung noch Belehrung zum Ziel, sondern ermöglichen, verschiedene Fragen und Haltungen rund um Sucht und Abhängigkeit und den persönlichen Umgang mit Sucht-/Genussmitteln oder Medien zu diskutieren und zu reflektieren.

"Genau so läuft’s!” “Wie im echten Leben!”, sind die Reaktionen der Jugendlichen auf die realistisch gespielten Szenen. Und plötzlich entsteht die Bereitschaft, sich mit den eigenen Problemen
auseinanderzusetzen.”

Jamal Sadick,
Sekundarlehrer, Zürich

So funktioniert's

Drei SchauspielerInnen und ein Moderator gestalten eine interaktive Aufführung mit den anwesenden SchülerInnen. Das Thema und die inhaltlichen Schwerpunkte werden an die Wünsche der Lehrpersonen und die Voraussetzungen der Jugendlichen im Publikum angepasst. 


Eine erste Szene eröffnet die Vorstellung und bringt das Thema auf den Tisch. Danach nimmt der Moderator das Gespräch mit den Jugendlichen im Publikum auf. Im weiteren Verlauf gestalten die SchülerInnen das Geschehen auf der Bühne wesentlich mit, indem sie sich zu den Spielszenen äussern, selber Vorschläge für Weiterführungen oder neue Szenen machen, Figuren nach ihren Vorstellungen definieren oder sogar selber mitspielen. Durch die authentische Spielweise und den starken Realitätsbezug identifizieren sich die SchülerInnen unweigerlich mit den gezeigten Situationen und Figuren, hinterfragen deren Verhalten und ihre Handlungsmotive kritisch und reflektieren eigene und fremde Haltungen und Positionen. Für die Nachbearbeitung der Aufführungen im Klassenverband stehen jeweils pädagogische Unterlagen zur Verfügung.

"Die Flexibilität der Schauspieler und des Moderators sind beeindruckend und sie verstehen es, schwierige Themen mit dem nötigen Feingefühl zu behandeln."

Sina Schmidlin, Sekundarlehrerin,
Rorbas-Freienstein

Beispiel einer interaktiven Aufführung zum Thema Armut an der Berufsschule Rapperswil

Weitere Videoszenen

Veranstaltungsort

Im Schulhaus


Benötigte Infrastruktur 

Kleine Bühne oder Spielfläche (mind. 3 x 4 m), 1 Tisch, 3 Stühle, evtl. Sofa, Wassergläser, Wasserflasche, Flipchart und Flipchartmarker 


Zielpublikum 

7. - 10. Schuljahr, Mittel- und Berufsschulklassen


Dauer

2.5 - 3 Stunden oder nach Absprache


Teilnehmerzahl

Idealerweise ca. 45 - 65 SchülerInnen

Interessiert?

Für Buchungen und Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Projektleiterin Deborah Hefti per E-Mail oder per Telefon. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.