Öffentliche Veranstaltungen des Theaters act-back

Das Theater act-back tritt für die Öffentlichkeit in Theatern, Kulturlokalen oder im öffentlichen Raum auf. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen werden Auftritte zu gesellschaftlich relevanten Themen konzipiert und umgesetzt, oft unter Einbezug von Expert:innen und Fachleuten oder prominenten Gästen.

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Euer Spiel auf der Bühne, im Rahmen unserer Ausstellung, ermöglichte es grundsätzlich, komplexe Emotionen rund um das Thema Wünschen nachzuvollziehen, Empathie mit den Figuren und somit auch mit sich selbst oder anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu entwickeln. Was ich dabei  sehr schätze ist der Mix aus Ernsthaftigkeit, Dramatik, Leichtigkeit und Humor, den Ihr in  euren  Szenen schafft. Die Figuren entfalten sich von innen heraus, sind sehr glaubwürdig und werden in glaubwürdigen Alltagssituationen  erlebbar, die manchmal besser als jeder Film sind.

 

– Alexandra Könz, Operative Leitung, «Vögele Kultur Zentrum»

 

 

Die Vorstellungen des Theaters act-back haben unser Programm ideal ergänzt und immer ein grosses Publikum angezogen. Act-back schafft es mit seinem authentischen und professionellen Spiel, das Publikum emotional zu involvieren und ermöglicht es den Zuschauenden, verschiedene Perspektiven einzunehmen. Die Auseinandersetzung mit Themen erreicht so eine Intensität, wie es in einem Podiumsgespräch selten der Fall ist.

 

– Arlette Graf, ehem. Verantwortliche Programm und Kommunikation, «Karl der Grosse» Zürich

Nächste Veranstaltung

Theater act-back und Brigitte Boothe:

Spielen mit dem Tod

30. Juni, 18:30Uhr, Vögele Kultur Zentrum

 

Er entreisst uns Menschen, die wir lieben. Wenn er droht, unser eigenes Lebenslicht auszulöschen, kann Todesangst uns packen. Der Tod steht neben uns und doch versuchen wir ständig, ihn auf Distanz zu halten. Dabei wissen wir doch, dass er unausweichlich ist.

Im Zusammenspiel zwischen der Psychologieprofessorin und Psychoanalytikerin Brigitte Boothe und dem Theater act-back entstehen auf der Bühne Szenen und Geschichten, in denen der Tod und sein Treiben lebendig werden. Sie kommen aus dem Alltag, diese Geschichten, aus der Welt des Realen. Aber sie kippen immer wieder ins Märchen- und Traumhafte. Dorthin also, wo wir seit eh und je ein bisschen Klarheit und ein bisschen Trost suchen.

Zur Veranstaltung

Vergangene Veranstaltungen im Spotlight

Wünsche sterben leise

Eine Performance zum Thema Wünschen und Mut im Vögele Kultur Zentrum, 6. März 2022

Sind Wünsche wie Träume? Sterben sie still und leise, wenn der Alltag uns mit der sogenannten Realität konfrontiert? Oder kann man Wünsche festhalten, nähren, zur treibenden Kraft im Leben machen? Zusammen mit der Psychologie-Professorin Brigitte Boothe ergründete das Theater act-back diese Fragen in einem Wechselspiel von packenden szenischen Darstellungen und tiefgründigem Gespräch. Frau Boothe sagte dazu:

 

Dramaturgisch denken im besten Sinn: Das bietet act-back.

Denken und Schauen, Gespräch und Spiel kommen im Theater act-back zusammen.  Gedanken werden anschaulich, Ideen bekommen Hände und Füsse. Rede nicht nur, sondern zeige auch, könnte das Motto sein. Und zeige nicht nur, sondern spiele!

Die Entfaltung von Themen – hier ging es um das Thema Wünschen – gestaltet sich als Bewegung, die immer weiter und immer tiefer geht: Vom Gedanken zur Aufführung, vom Spiel zum Gespräch und von dort zu neuen Aufführungen. Immer entsteht das Schauspiel aus dem Augenblick, und immer verwandeln die ausdrucksstarken Schauspieler, im Austausch mit dem Regisseur, Gedachtes in einen dichten und eindringlichen szenischen Zusammenhang. Sie arbeiten, mit Friedrich Dürrenmatt,  dramaturgisch. Sie gehen, wie Dürrenmatt, "nicht von einer These, sondern von einer Geschichte aus.“ Das Publikum  ist eingeladen, mitzudenken, mitzufühlen, weiterzudenken. Denn, nochmals Dürrenmatt: "Was alle angeht, können nur alle lösen“.

Rassismus in den Knochen?

2.9.2021, 20:00 Uhr, Theater am Gleis, Winterthur

In Zusammenarbeit mit dem Winterthurer Kulturmagazin Coucou brachte das interaktive Theater act-back ein besonderes Theaterstück auf die Bühne: Geflüchtete Menschen improvisierten zusammen mit den Profis des Theaters act-back eindringliche Szenen rund um Rassismus. Die dabei erzählten Geschichten waren weder moralische Lehrstücke noch indirekte Verhaltensanweisungen, sondern aus dem Leben gegriffene Szenarien, die unter die Haut gingen, berührten und zur Diskussion anregten. 

Im Wechsel zwischen Spielszenen und durch einen Moderator geführten Gesprächsphasen erlebten die Zuschauer:innen mit, wie die Darsteller:innen unterschiedlicher Herkunft der Frage nachgingen, was Rassismus mit jedem und jeder von uns zu tun hat. 

Das Projekt fand im Rahmen der Winterthurer Aktionstage "Für Respekt und Vielfalt" statt und wurde unterstützt durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB), die Fachstelle Integrationsförderung der Stadt Winterthur und das Kantonale Integrationsprogramm (KIP)

Radiobeitrag

Auswahl bisheriger Veranstaltungen mit Gesprächsgästen

  • JOURNALISMUS IN ZEITEN DES PRESSESTERBENS mit Deutschlandkorrespondent des Tages AnzeigersDominique Eigenmann
  • GLÜCK mit Unternehmensberater Tony Ettlin
  • TUNESISCHE FLÜCHTLINGE IN DER SCHWEIZ mit Autor Amor Ben Hamida
  • SCHULD mit Gerichtspsychiater und Professor Frank Urbaniok
  • SEXUALITÄT mit Autorin und Kolumnistin Sybil Schreiber und Psychologe und Paartherapeut Henri Guttmann
  • BILDUNG HINTERFRAGT mit Kantonsrätin Esther Guyer
  • STERBEN mit Regisseur und Publikumspreisträger der Filmfestspiele Solothurn Paul Riniker
  • FREUNDSCHAFT mit der Gleichstellungsbeauftragten der Uni Zürich Elisabeth Maurer
  • SCHWEIZER SEIN mit England- und Nordirlandkorrespondent SRF Martin Alioth
  • ERFÜLLTES ALTER mit Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp
  • DAS SCHWEIGEN mit Autor und Radikalisierungsexperte Ahmad Mansour
  • FÜHRUNG STÖRT mit Professor Jean-Paul Thommen (UZH und European Business School)
  • SIND WIR ALLE SÜCHTIG mit dem Sozialpsychiater und ehemaligen Leiter der Forel Klinik für Suchtkranke Thomas Meyer,
  • SUCHT mit dem Pionier der Drogenabgabe an Schwerstsüchtige André Seidenberg
  • VERLIEREN VERBOTEN mit Box Doppelweltmeisterin Anja Seki
  • AUSGEDIENT mit Altersforscher Prof. Harmpeer Zimmermann,
  • DA HÜPFTE DAS KIND IN IHREM BAUCH - EIN ETWAS ANDERES WEIHNACHTSSPIEL mit Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist

Weitere öffentliche Vorstellungen ohne Gäste

  • Sucht & Abhängigkeit - eine Kooperation mit dem Blauen Kreuz in Zusammenarbeit mit Suchtbetroffenen
  • Man muss nur wollen - eine Kooperation mit dem Läbesruum Winterthur zum Thema Erwerbslosigkeit
  • Im Park mit Sohn und Parkinson - Leben mit einer degenerativen Krankheit, Bühne S Bahnhof Stadelhofen
  • Leben am Limit - interaktives Theater zum Thema Selbstoptimierung, Zentrum Karl der Grosse, Zürich
  • Bsoffe! - Sensibilisierungskampagne zum Thema Sucht, Gmüesbruug Zürich
  • Nach uns die Sintflut - theaterale Auseinandersetzung mit Konsum und Konsequenzen, Zentrum Karl der Grosse, Zürich
  • Littering! - Sensibilisierungskampagne im öffentlichen Raum mit sip züri

Sind Sie interessiert daran, eine öffentliche Veranstaltung mit dem Theater act-back zu organisieren? Deborah Hefti nimmt Ihre Anfrage gerne entgegen. Kontaktieren Sie sie per E-Mail oder Telefon. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.