Forumtheater Act-Back

Interaktives Forumtheater • Interaktives Unternehmenstheater • Interaktives Improvisationstheater

Subventionierte Projekte für Schulen

Forumtheater und Improvisationstheater für Oberstufen-, Berufs- und Mittelschulen

Ein wichtiger Aspekt unserer Tätigkeit sind Projekte, die wir in Kooperation mit namhaften Kulturförderungs-Institutionen (schule&kultur und éducation21) für Schulen entwickeln und dank Subventionen zu einem reduzierten Preis oder sogar gratis anbieten. Im Zentrum bisheriger Projekte standen Themen wie “Umgang mit neuen Medien”, "Sucht und Abhängigkeit", “Mobbing”, “Diskriminierung und Rassismus” oder auch der Holocaust. Das Stück zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust “Was bedeutet uns der Holocaust heute?” wurde 2016 mit dem Dr. Kurt Bigler-Preis, verliehen durch die pädagogische Hochschule Zürich, ausgezeichnet.

Für Oberstufen-, Mittel- und Berufsschulen im Kanton Zürich ist via Schule&Kultur  aktuell unser Stück "Die Italiener kommen!" zu stark vergünstigten Konditionen buchbar. Dieses multimediale, interaktive Stück beschäftigt sich mit dem Thema (Arbeits-)Migration und greift anhand des Beispiels der vielen Menschen, die ab den 50-er Jahren aus Italien in die Schweiz gekommen sind die Themen Heimat und Fremde, Integration, Identität und Umgang mit Verschiedenheit auf - mit dem Ziel, Gegenwart in der Geschichte zu entdecken. Bei Interesse kontaktieren sie bitte Projektleiterin  Deborah Hefti.


Detailinformationen zu diesem und weiteren Schulprojekten finden Sie weiter unten:


Migration/Integration

Menschen mit Migrationshintergrund leben zwischen zwei Welten. Sollen sie ihrer angestammten Kultur und Sprache bedingungslos die Treue halten? Oder drangen sie sich dadurch an den Rand der Gesellschaft, in die sie migrierten? Sollen sie sich stattdessen so weit wie möglich öffnen und mit den hiesigen Verhältnissen identifizieren? Käme dies nicht einem Verrat an der eigenen Herkunft und Identität gleich?


Unsere beiden interaktiven Angebote ermöglichen einen vielschichtigen, emotionalen Zugang zum hochaktuellen Thema.

Rassismus, Diskriminierung, Mobbing

Die Phänomene von Abwertung, Ausschluss und Ausgrenzung sind allgegenwärtig. Und es genügt nicht, Rassismus und Gewalt einfach zu verurteilen und davon auszugehen, wir seien aufgrund dieser Haltung über deren Mechanismen erhaben. Wir alle sind nicht davor gefeit, als Opfer, Täter oder Mitläufer in sie verwickelt zu werden. 


Der Zugang unseres Spiels zu diesen Themen ist direkt, schnörkellos und erlaubt eine differenzierte und dennoch lustvolle Auseinandersetzung.

Suchtprävention

In unseren Stücken zum Thema Sucht steht die Lebensrealität von Jugendlichen im Zentrum. Die Spielszenen haben weder Abschreckung noch Belehrung zum Ziel, sondern ermöglichen, verschiedene Fragen und Haltungen rund um Sucht und Abhängigkeit und den persönlichen Umgang mit Sucht-/Genussmitteln oder Medien zu diskutieren und zu reflektieren.

Drei SchauspielerInnen und ein Moderator gestalten im Schulhaus in einer halbtägigen Veranstaltung eine interaktive Aufführung mit den anwesenden SchülerInnen. Das Oberthema ist vom Theater act-back festgelegt, die thematische Schwerpunktgestaltung innerhalb dessen jedoch wird gemäss den Wünschen der Lehrpersonen und den Voraussetzungen der Jugendlichen im Publikum angepasst. 


Mit einer ersten Szene, die einen wesentlichen Aspekt des Themas auf den Punkt bringt, wird die Veranstaltung eröffnet. Danach nimmt der Moderator das Gespräch mit den Jugendlichen im Publikum auf. Im weiteren Verlauf gestalten die SchülerInnen das, was auf der Bühne geschieht, wesentlich mit, indem sie sich zu den Spielszenen äussern, selber Vorschläge für Weiterführungen oder neue Szenen machen, Figuren nach ihren Vorstellungen definieren oder sogar selber mitspielen. Durch die authentische Spielweise und den starken
Realitätsbezug identifizieren sich die SchülerInnen unweigerlich mit den gezeigten Situationen und Charakteren, hinterfragen deren Verhalten und ihre Handlungsmotive kritisch und reflektieren eigene und fremde Haltungen und Positionen.

Für die Nachbearbeitung der Aufführungen im Klassenverband stehen jeweils pädagogische Unterlagen zur Verfügung.

"Die Flexibilität der Schauspieler und des Moderators sind beeindruckend und sie verstehen es, schwierige Themen mit dem nötigen Feingefühl zu behandeln. Die Zeit vergeht für die SchülerInnen wie im Flug, weil sie selber mitwirken können."

Sina Schmidlin, Sekundarlehrerin, Schule Rorbas-Freienstein

"‘Genau so läuft’s!’, ‚Wie im echten Leben!’, sind die Reaktionen der Jugendlichen auf die realistisch gespielten Szenen. Und plötzlich entsteht die Bereitschaft, sich mit den eigenen Problemen auseinanderzusetzen."

Jamal Sadick, Sekundarlehrer, Schulhaus Käferholz

"act-back ist spannender als normales Theater, da man selber mitreden kann. Ausserdem ist man Regisseur und Zuschauer zugleich"

Schülerrückmeldung Kantonsschule Freudenberg

Detaillierte Kundenrückmeldungen und Erfahrungsberichte finden Sie hier.

Zu den Rahmenbedingungen

Veranstaltungsort

Im Schulhaus

Benötigte Infrastruktur

Kleine Bühne oder Spielraum, darauf ein Tisch, 3-4 Stühle, evtl. Sofa, Wassergläser, Wasserflasche, Flipchart und Flipchartmarker

Zielpublikum

7. - 10. Schuljahr, Mittel- und Berufsschulklassen

Dauer

3 Stunden oder nach Absprache

Teilnehmerzahl

Idealerweise ca. 45 - 65 SchülerInnen

Interessiert?

Für Buchungen oder Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Projektleiterin Deborah Hefti per E-Mail oder unter Tel. 078 635 79 04. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Dokumentationsfilm

interaktives Forumtheater: 

Trailer einer Aufführung an der Berufsschule Rapperswil zum Thema Armut