Subventionierte Projekte für Schulen

Forumtheater und Improvisationstheater für Oberstufen-, Berufs- und Mittelschulen

Ein wichtiger Aspekt unserer Tätigkeit sind Projekte, die wir in Kooperation mit namhaften Kulturförderungs-Institutionen (schule&kultur und éducation21) für Schulen entwickeln und dank Subventionen zu einem reduzierten Preis oder sogar gratis anbieten. Im Zentrum dieser Projekte stehen Themen wie “Umgang mit neuen Medien”, “Mobbing”, “Diskriminierung und Rassismus” oder auch der Holocaust.
Das Stück zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust “Was bedeutet uns der Holocaust heute?” wurde 2016 mit dem Dr. Kurt Bigler-Preis, verliehen durch die pädagogische Hochschule Zürich, ausgezeichnet.


Für das laufende Schuljahr bieten wir unter dem Titel „Du gehörst nicht zu uns!“ drei interaktive Theaterprojekte für Oberstufenklassen (7.-10. Schuljahr), Mittelschulklassen und Berufsschulklassen an. Dabei werden wir unterstützt von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Generalsekretariats EDI. Aufführungen dieser Projekte an Ihrer Schule sind ab sofort kostenlos buchbar.


Detailinformatinen zu den einzelnen Stücken für interessierte Lehrpersonen und Schulsozialarbeitende:

Drei SchauspielerInnen und ein Moderator gestalten im Schulhaus in einer halbtägigen Veranstaltung eine interaktive Aufführung mit den anwesenden SchülerInnen. Das Oberthema ist vom Theater act-back festgelegt, die thematische Schwerpunktgestaltung innerhalb dessen jedoch wird gemäss den Wünschen der Lehrpersonen und den Voraussetzungen der Jugendlichen im Publikum angepasst. 


Mit einer ersten Szene, die einen wesentlichen Aspekt des Themas auf den Punkt bringt, wird die Veranstaltung eröffnet. Danach nimmt der Moderator das Gespräch mit den Jugendlichen im Publikum auf. Im weiteren Verlauf gestalten die SchülerInnen das, was auf der Bühne geschieht, wesentlich mit, indem sie sich zu den Spielszenen äussern, selber Vorschläge für Weiterführungen oder neue Szenen machen, Figuren nach ihren Vorstellungen definieren oder sogar selber mitspielen. Durch die authentische Spielweise und den starken
Realitätsbezug identifizieren sich die SchülerInnen unweigerlich mit den gezeigten Situationen und Charakteren, hinterfragen deren Verhalten und ihre Handlungsmotive kritisch und reflektieren eigene und fremde Haltungen und Positionen.

Für die Nachbearbeitung der Aufführungen im Klassenverband stehen jeweils pädagogische Unterlagen zur Verfügung.

"Die Flexibilität der Schauspieler und des Moderators sind beeindruckend und sie verstehen es, schwierige Themen mit dem nötigen Feingefühl zu behandeln. Die Zeit vergeht für die SchülerInnen wie im Flug, weil sie selber mitwirken können."

Sina Schmidlin, Sekundarlehrerin, Schule Rorbas-Freienstein

"‘Genau so läuft’s!’, ‚Wie im echten Leben!’, sind die Reaktionen der Jugendlichen auf die realistisch gespielten Szenen. Und plötzlich entsteht die Bereitschaft, sich mit den eigenen Problemen auseinanderzusetzen."

Jamal Sadick, Sekundarlehrer, Schulhaus Käferholz

"act-back ist spannender als normales Theater, da man selber mitreden kann. Ausserdem ist man Regisseur und Zuschauer zugleich"

Schülerrückmeldung Kantonsschule Freudenberg

Detaillierte Kundenrückmeldungen und Erfahrungsberichte finden Sie hier.

Zu den Rahmenbedingungen

Veranstaltungsort

Im Schulhaus

Benötigte Infrastruktur

Kleine Bühne oder Spielraum, darauf ein Tisch, 3-4 Stühle, evtl. Sofa, Wassergläser, Wasserflasche, Flipchart und Flipchartmarker

Zielpublikum

7. - 10. Schuljahr, Mittel- und Berufsschulklassen

Dauer

3 Stunden oder nach Absprache

Teilnehmerzahl

Idealerweise ca. 45 - 65 SchülerInnen

Interessiert?

Für Buchungen oder Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Projektleiterin Deborah Hefti per E-Mail oder unter Tel. 078 907 82 71. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Dokumentationsfilm

Dokumentationsfilm zum preisgekrönten Schulprojekt „Was bedeutet uns der Holocaust heute?“